Notfallnetz für den Katastrophenfall

Die Darstellung zeigt eine Stadtkarte auf der mehrere Standorte markiert sind, die beispielhaft für das Notfallnetz stehen.
© LHP / Insa Bortfeldt

Die Widerstandsfähigkeit von Kommunikations- und Datennetzen in bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen ist ein topaktuelles Thema. Für den Schutz der Bürger:innen sowie zur Unterstützung der Verwaltung und der Rettungsdienste ist ein Notfallnetz unerlässlich. Es stellt von Anfang an sicher, dass die Notdienste in Krisensituationen alarmiert und koordiniert werden und sorgt für die Kommunikation mit der Bevölkerung, falls die regulären Kommunikationskanäle ausfallen.

Zwei Teilprojekte werden im Rahmen der Maßnahme umgesetzt. Zum einen die K-Funk Stellen als technische Werkzeuge zur Kommunikation mit Notfunkakteuren auf Basis lizensierten und lizenzfreier Funkdienste. Diese Funkstellen sind in das Modulare Warnsystem (MoWas) eingebunden. Dieses System  ist ein vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) entwickeltes System zur Warnung der Bevölkerung in Deutschland für Zivilschutzlagen, das den Ländern zugleich zur Warnung vor Katastrophen zur Verfügung steht.  Zusätzlich können Funkbereiche nach Notrufen abgehört werden und Textnachrichten auf frei verfügbaren Netzten (Meshtastic) weitergleitet werden.

Als zweites sollen Katastrophenschutz Infopunkte (KatS-I – umgangssprachlich Notfallkioske) verfügbar gemacht werden. Diese bilden Anlaufstellen für die Bevölkerung zur Verteilung von Informationen und zum Absetzen von Notrufen. Mobile autarke Kioske werden im Ernstfall an vorher kommunizierten Standorten errichtet 

Dieses Smart-City-Teilprojekt soll für das gesamte Gebiet der Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung stehen. 

Maßnahmenfelder: Urbane Netzwerke, Infrastruktur und Datenplattform; Verknüpfung digitaler und analoger Teilhabe


Kontakt AG Smart City: AG-Smart-City@rathaus.potsdam.de